Unglaublich, allein in Deutschland zählt das
Social Web bereits 30 Millionen User. Das sind Menschen, die nicht nur stumm konsumieren, nein, die schreiben, filmen, fotografieren, kommentieren und bewerten auch. Letzteres betrifft den Hotelier ganz besonders. Aber wie geht man damit um und was hat das zu bedeuten?
Das gigantische Social Web stellt man sich am besten als ein ganz kleines Dorf vor. Da wird geredet, getratscht, empfohlen und gekauft, was der Nachbar auch kauft.
Hin und wieder verabredet man sich aber auch zum Video-Abend und erzählt vom Urlaub. Und was passiert dann? Zwei Drittel der abendlichen Gäste nehmen die Urlaubstipps dankbar auf, für die Hälfte der Gäste sind die Empfehlungen sogar sehr wichtig und knapp ein Drittel können sich gar nicht vorstellen, ohne diese Tipps einen Fuß aus dem Haus zu setzen. Der einzig wichtige Unterschied zwischen Dorfleben und Social Web: Millionen Menschen lesen mit. Für den Hotelier kann es also gar nichts Wichtigeres geben, als sich ebenfalls aktiv im Dorf zu engagieren und alles zu tun, damit seine Mitbürger gut über ihn sprechen.
Die aktuellen Umfragewerte zu Gästebewertungen hier noch mal in Kürze:
64,5 % aller Reisenden vertrauen User-Bewertungen bei Hotels
44 % stufen Reviews sogar als wichtig bis sehr wichtig ein
28 % treffen ihre Entscheidung allein auf Basis von Gästebewertungen
19 % ändern Ihre Reiseentscheidung aufgrund später gefundener Bewertungen
30 % aller Reisenden stellen später ihre Urlaubsfotos und Reiseberichte online
15 % der Hotels wissen mit Gästebewertungen umzugehen (Link zum passenden Blog-Eintrag von Hannah)
Quelle: RA 09 der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e.V. (FUR)/ VIR-Exklusivfrage
Liebe Grüße
Ihre Hannah