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Der Feind auf deinem Schreibtisch! Warum „analoge Manager“ den Erfolg blockieren?

28 Sep 2016 by Gabriele Schulze
Ich hatte noch Chefs, die den PC nur für dekorative Zwecke auf dem Tisch stehen hatten. „I-Pads für alle“ würden sie als schlimme und revolutionäre Idee betrachten. Der Topmanager von früher brauchte eine E-Klasse, das Reservierungsteam saß an viel zu kleinen Röhren-PCs und DOS lebt – egal wie häufig Micros (Oracle) das Ende des Supports ausruft…

Informationstechnologie ist bei „analogen Managern“ ein ungeliebtes Übel und wenn die Kosten für das nächste Update der Softwarepartner bekannt gegeben werden, liegt der analoge Manager röchelnd am Boden. Der digitale Manager fragt hingegen, wann es umgestellt wird und welche Verbesserungen geschult werden müssen.

Sehr häufig höre ich die Frage, wie man denn all die zusätzlichen Aufgaben, die durch Gasterwartungen und Digitalisierung entstehen, bewältigen soll. Eigentlich wird nie die Frage gestellt, wie man seine täglichen Aufgaben so organisiert (oder automatisiert), damit man für die neuen Herausforderungen Zeit und Muße findet.

Deswegen bin ich der Meinung, dass diese Punkte – gerade auch für Hotels – wichtig sind:

  • Führungskräfte und Mitarbeiter, die in ihrem Leben kein Smartphone nutzen, können nicht nachvollziehen, wie das mobile Internet das Leben verändert, und nicht mit entscheiden, wie mobile Geräte und „Apps“ für Mitarbeiter und Gäste klug genutzt werden können.

  • Die Einstellung „Ich möchte mit Software nichts zu tun haben“ oder „Ich bin wohl zu alt, um das zu verstehen“, führt direkt ins Museum für ausgemusterte Führungskräfte und Mitarbeiter. Wer mit der richtigen Einstellung (Was gibt es Neues und was könnte unseren Job leichter machen?) durch den Alltag marschiert, wird stets auch ein nachgefragter Experte sein.

  • Wer sich schon vor Jahren diesen Themen verschließt, Blogs wie diese nicht liest, Fachkonferenzen und Seminare mit diesen Themen meidet, aus Angst sich durch Nichtwissen zu blamieren, schlittert immer mehr in die „Ich bin nicht mehr dabei-Falle“.

    Hier sind zwei Szenarien, die ich gern noch erleben würde:

  • Der Gast bucht alles selbst (vom Smartphone, über seine Uhr oder über SIRI… ). Die Buchungsdaten landen sauber in der Hotelsoftware. Diese wiederum sendet per Push die relevanten Informationen an betroffene Mitarbeiter und hilft die richtige Information an den richtigen Gast zur richtigen Zeit zu übermitteln.

  • Mitarbeiter im Hotel sind vor allem Gästebetreuer. Check In und Check Out sind weitestgehend automatisiert. Dafür müssen weder Mitarbeiter noch Gäste Zeit aufwenden. Vielleicht drucken wir schnell ein Clubsandwich? Aber vor allem haben wir Zeit für Begegnungen.

    Also, auf den Weihnachtswunschzettel gehört für die, die das alles verrückt finden, ein richtig tolles Smartphone und ein Gutschein für den digitalen Coach. Außerdem jedes Jahr mindestens ein ausführliches Gespräch mit den Software-Dienstleistern, damit die Wünsche in Form von Entlastung durch smarte Informationstechnologie auch deutlich verstanden und schneller und besser umgesetzt werden. <