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Schluss mit Paritätsforderungen auch bei Booking.com

12 Jan 2016 by Gabriele Schulze
Das Bundeskartellamt untersagt dem deutschen Betreiber des internationalen Hotelportals Booking.com die sogenannten Bestpreisregeln und damit die Forderung nach Preisparität zu hoteleigenen Webseiten.

Vielleicht meinen viele Hotels, die den RateDistributor und OnePageBooking nutzen, dass sie jetzt fröhlich die Preise bei Booking.com um 10 € oder 15 € nach oben setzen können. Schließlich sind ja Booking.com durch das Bundeskartellamt jetzt wahrlich die „Hände…“ oder besser gesagt „…die Tastatur gebunden“. Und der RateDistributor macht es technisch gesehen ja auch sehr einfach, den Preis für einen oder alle Online Travel Agents nach oben zu setzen.

Davor möchte ich warnen. Vertriebspartner, die man schlecht behandelt, können schwerlich einen guten Vertrieb leisten und in erster Linie erwarten Hotels von den Hotelportalen Zusatzgeschäft. Das Unterbieten der Normalpreise auf der eigenen Webseite bedeutet einen Preiskampf gegen den Vertrieb und diesen Kampf kann eigentlich nur der Gast gewinnen.

Meine Tipps sind:

  • Wenn Sie also denken, der Vertriebspartner kann problemlos auch 5 € oder 10 € höhere Preise verkaufen, dann sollte Ihre Webseite dies auch können. Eine Preissteigerung auf ALLEN Vertriebswegen ist der beste Weg, die Vertriebskosten zu kompensieren.

  • Wenn Sie der Meinung sind, dass die Online Travel Agents Ihnen in den letzten Jahren direkt buchende Stammgäste abgeworben haben, dann können Sie als Nutzer von OnePageBooking viele kluge Strategien fahren, die Ihre Vertriebspartner nicht in die Enge treiben:

    Erstellung von Rabattcodes (z.B. 10% auf alle Angebote) bei Buchung über Ihre Webseite. Diese Codes müssen jedem Gast an der Rezeption erläutert und aktiv übergeben werden. Die Kommunikation über Newsletter, in Signaturen, im Hotelzimmer und auf der eigenen Webseite bieten sich an. Gut funktioniert auch die Einrichtung einer Teaserbotschaft in Ihrer Buchungsmaschine.


  • Beispiel Teaser auf der OnePageBooking, Hotel Bären Rottweil

  • Vielleicht zeichnen sich gerade Ihre Stammgäste durch besondere Merkmale aus. Vielleicht sind es Familien oder Gäste, die ein paar Tage länger bleiben. Identifizieren Sie die besonderen Merkmale Ihrer Lieblingsgäste und erstellen Sie Angebote, die es eben nur auf Ihrer eigenen Seite gibt, z.B. „Bleib 5 – Zahl 3 Nächte“. Auch Arrangements mit einem reduzierten Übernachtungspreis eignen sich wunderbar.

    Und: Ihr Haus wird eine faire Partnerschaft mit den Vertriebskanälen führen, aber der Abwerbung von weiteren direkt buchenden Gästen wirkungsvoll Einhalt gebieten. Als Hotel haben Sie mehrere Trümpfe in der Hand. Nutzen Sie Ihre Vertriebssoftware mit der Sie kreativ werden können. Halten Sie den Daumen auf die Preise und Verfügbarkeiten und der Gast steht irgendwann direkt vor Ihnen.

    Bild-Kredit: Anna Lind Haugaard <